
Lange habe ich nichts von mir hören lassen, ist ja auch klar, bei DEM Wetter! Ich war im Urlaub, es war super, ich war Motorradfahren, es war super, ich war am Bodensee, es war super! Ich war sogar wieder Wakeboarden, und es war super! Doch heute muss ich mich zu Wort melden um meinen Frust loszuwerden:
Es ist einfach scheiße heiß! Es fühlt sich klebrig, schwitzig, trocken, eklig und einfach nur extrem heiß an! Wir sitzen im Büro und können weder klaren Kopf noch trockene Hemden behalten!
So, das musste mal gesagt werden! Und jetzt gehe ich nach Hause und trinke einen Eiscafé ..

Ich bin mal eben weg. Ich bin mal eben kurz im Urlaub. In Südfrankreich, an der Cote d’Azur.
Manchmal lassen sich Familienfeste mit wundervollen Ausflügen verbinden, dieses Mal lässt sich die Hochzeit meines Cousins mit einem “letzten Familienurlaub” verbinden.
Nach 8 Stunden Fahrt quer durch die Schweiz sind wir heute morgen in einem kleinen, verschlafenem Ort an der Cote d’Azur in der Nähe von Marseille angekommen. Nach einem sehr nettem Früstück, mit ordentlich französischen Croissants ging es an den Strand, in die Sonne, ins Meer. Es war ein schöner erster Tag.
Gerade eben sind wir noch im Wasser geschwommen, im nächsten Moment haben wir Muscheln mit Käsesauce an der Promenade gegessen. Es ist toll, es ist Urlaub.
Wir liegen im Bett, im Hintergrund rauscht das Meer. Allein der Gedanke an morgen ist traumhaft, es ist angenehm entspannend, ruhig und schön.

Manchmal spielt das Leben einem einen Streich! Man sieht in eine Richtung, erkennt sogar schon den Horizont und ist sich ziemlich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein, da kommen plötzlich Einflüsse von links und rechts, die einen komplett aus der Bahn werfen.
Es ist Sommer, der Sommer unseres Lebens! Ich weiß nicht warum, aber es ist ein anderer Sommer. Ich bin Single, habe angefangen zu Twittern, habe angefangen zu bloggen. Ich war in Amerika und durfte sogar eine lange Zeit mit einer süßen Amerikanerin verbringen. Mein Englisch ist besser als zuvor, ich habe Spaß im Büro, ich gehe jeden abend nach Hause. Ich fahre Fahrrad, ich lese Bücher, ich schaue mir interessante Serien auf englisch an.
Das Leben ist anders, anders als es mal war. Ich werde dieses Jahr 25, doch das ist noch lange kein Grund, sich Richtung Ruhestand zu bewegen. Ich werde 25 und fange an, alles mehr zu schätzen und zu genießen.
Der Drang nach Freiheit wird größer, ich will hinaus in die große Welt und etwas erleben. Ich fahre Rennrad und genieße den heißen Asphalt der einsamen Strassen, gefolgt vom besten Freund! Ich fange an, Wakeboarden zu lieben und habe jetzt schon das Bedürfnis nach etwas Größerem. Ich will Action, Spannung, Risiko.
Das Leben ist anders, alles ist anders, und umgekehrt. Macht das Fenster auf, schnuppert ein wenig Freiheit, macht die Türe auf und geht raus ins blaue, grüne oder wie auch immer.
Cheers!
Heute haben wir es einfach getan! Kein langes Gerede, Ausreden oder sonstiger Pipapo, wir sind einfach so nach Pfullendorf zum Wassersport Park gefahren!
Natürlich haben wir alle gedacht, auch wenn wir es weder gesagt noch auf Fragen hin zugeben wollen, das wir beim ersten Start sofort rauskommen. Pustekuchen! Gar nicht so einfach, aber wenn man mal steht ist es absolut geil!
Ich bin platt, hab einen Sonnenbrand und freue mich schon riesig auf nächstes Mal! Und wer mit will soll nicht lange überlegen sondern einfach ins Auto steigen und losfahren!
Au revoir!

Ich bin gerade auf dem Weg nach Hause, stehe am Bahnhof und geniesse die Ruhe. In meinen Ohren hallen die Töne der Kings of Leon, leise nehme ich das platschen der Regentropfen auf den heissen Asphalt war. Ich warte auf meinen Zug, bin müde aber zufrieden. Ich warte und beobachte andere Feierabend-Tiere die nervös an ihrer Zigarette ziehen, Zeitung lesen, Musik hören.
Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, ausser das ich heute den Zug nehme. Bis vor einer Stunde war es noch viel zu heiss um im Büro einen kühlen Kopf zu bewahren, jetzt weht der frische Wind mir die feinen Regentropfen ins Gesicht, ich rieche den Asphalt. Aber ich bin glücklich.
Zur Zeit läuft alles prima, ich geniesse das Leben und die Freiheit. Es ist schon wieder Donnerstag, aber selbst unter der Woche “lebe” ich. Ich fühle mich allen Herausforderungen gewachsen, kann es kaum erwarten mich Samstag auf mein Rad zu schwingen um mir den Wind um die Ohren brausen zu lassen. Sport, Aktion! Abenteuer.
Ich bin zufrieden, mir geht es gut. Ich fahre mit der vollgestopften S-Bahn nach Hause, es stinkt nach verbrauchter Luft. Matt und Kim dürfen nun mein Gehör beglücken und meine Synapsen frei-singen. Es ist ein schönes Gefühl. Meine Haare sind lang gewachsen, zum Friseur will ich aber nicht, Surflook, perfekt für den Sommer, perfekt um wakeboarden zu lernen? Warum nicht. Wer kommt mit, morgen abend kann es losgehen, ins Blaue, wir gehen an den See, wir wohnen am See.
Kreativität und Individualität stecken in jedem Wort, ich fühle mich wohl. Wir fühlen uns wohl.
Verfasst auf meinem iPhone am 23. Juli 2009 um 17:00.

Es gibt öfters mal Zeiten, in denen sehnt man sich trotz Fernseh-Asbtinenz nach einer geballten Ladung Serien. Wenn zufällig genau zu diesem Zeitpunkt einer der besten Freunde noch auf eine tolle Serie aufmerksam macht, dann kann einen kaum noch etwas zurückhalten.
“Chuck” ist nicht nur ein witziger, trotteliger und absolut ängstlicher Kerl der jedem Menschen auf der Welt beinahe sofort sein vertrauen schenkt, nein er hat auch diesen absoluten Supercomputer im Hirn. Im normalen Leben arbeitet er für BUY MORE im “Nerd Herd” und hilft Menschen bei Computerproblemen, sein neues Doppelleben ist allerdings mit spannender Action als CIA-NSA-Spion gefüllt!
Ich bin zwar erst bei Staffel 1, freue mich jedoch jetzt schon auf viele weitere Chuck-abende! Gestern nacht durfte ich in den Genuss kommen, ein Highlight zu erleben: Rachel Bilson‘s Gastauftritt. Und ja, Chuck und ich scheinen wohl etwas gemeinsam zu haben! Auch er steht total auf die kleine, süße und bezaubernde Rachel, die wohl seit OC California alle bestens kennen.
Viel Spaß bei Chuck, ich muss nun den DVD Player wieder anschmeißen